Spina Bifida

Spina bifida ist eine angeborene Erkrankung, bei der die Wirbelsäule, die das Rückenmark umschließt, bzw. schützt, nicht vollständig geschlossen ist oder eine Öffnung aufweist. Diese Öffnung ist zu Beginn der pränatalen Entwicklung vorhanden, schließt sich jedoch am Ende der pränatalen Phase.

Spina bifida bleibt als eine dauerhafte Folge von Abnormalitäten im pränatalen Teil der Entwicklung und bezieht sich auf diese Öffnung in der Wirbelsäule.

Ein solcher Zustand kann über einen weiten Bereich variieren, was insbesondere bedeutet, dass die Öffnung sehr klein sein kann und keine signifikante oder merkliche Störung verursacht, während es andererseits zu einer schweren Behinderung kommen kann.

Spina Bifida

Spina bifida kann sich überall auf der Wirbelsäule, an einem oder mehreren Wirbeln, befinden, ist aber am häufigsten auf der Wirbelsäule im Taillenbereich / Taillenebene anzutreffen. Es befindet sich meistens in der unteren thorakale, lumbale oder sakrale Wirbelsäule und greift normalerweise 3 bis 6 Wirbel an.

Der Schweregrad variiert von der okkulten Form, bei der keine offensichtliche Störung vorliegt, zu den Formen, bei denen die Zystenbildung (Spina bifida cystica) aus dem Defekt hervorgeht, bis zur vollständig offenen Wirbelsäule (Rachischisis) mit schweren neurologischen Störungen und Todesfällen.

So gespaltene Wirbelsäule kann sich auch nachteilig auf die Blase auswirken und einen Harnrückfluss verursachen, der wiederum Hydronephrose, häufige Harnwegsinfektionen und letztendlich Nierenschäden verursachen kann. Die Prognose des Ergebnisses dieser Erkrankung hängt vom Betroffenheitsgrad des Rückenmarks und anderer ursächlicher Störungen ab, jedoch mit angemessener Pflege.

Häufig gestellte Fragen

SPINA BIFIDA – WAS SIND DIE ERSCHEINUNGSFORMEN?